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Das stelle ich mir witzig vor: Man könnte doch eigentlich im Tretlager eine Hydraulikpumpe unterbringen und in der Hinterradnabe den Hydraulikmotor. Wenn man dann noch die Ölleitungen im Rahmen führt, dürfte keinerlei Übertragungstechnik mehr zu sehen sein. Ich weiß nicht, ob das Gerücht stimmt, dass irgendein Hydraulik-Papst mal zu einem Jubiläum ein Fahrrad mit Hydraulik-Antrieb geschenkt bekommen hat.

Z.B. so: Faltrad mit Hydraulikantrieb, aber wo liegen die Leitungen?

Das Fahrrad im Spiegel-Online-Video hat keinen Hydraulikantrieb, es ist nur für einen möglichen Hydraulikantrib konzipiert, da der Faltmechanismus mit Kette nicht funktionieren würde. Der Fahrer tritt übrigens im Video nicht wirklich in die Pedale, sondern rollt nur.[[Kategorie:Das Fahrrad mit einem Hydraulikantrieb wurde von Studenten der Uni Aachen gebaut und dem Prof. Dr. Backe zum 50.? Geburtstag überreicht.. Ich meine damals gelesen zu haben, dass es einfach zu schwer war, weil herkömmliche Hydraulikkomponeten verbaut wurden.]]

[Dies ist zwar ein älteres Thema, dennoch möchte ich die Thematik gerne nochmals aufgreifen.]

Hier ein weiteres Konzept für einen hydraulsichen Antriebsstrang am Fahrrad https://www.jstage.jst.go.jp/article/jamdsm/6/2/6_2_236/_article/-char/ja/

Dabei wurde - wie oben ebenfalls erwähnt - auf konventionelle hydraulische Komponenten aus Industrieanwendungen zurückgegriffen, was sich in (für Fahrradverhältnisse) unpraktikablen Gewichten wie z.B. 16kg für die Hydropumpe widerspeigelt. Der bisherige Einsatzzweck von hydraulischen Antrieben sind Industrieanlagen und schwere Fahrzeuge (Baumaschinen, etc.), daher wird Leichtbau bei der Konstruktion dieser Komponenten nicht so stark gewichtet wie es für einen Einsatz am Fahrrad notwendig wäre.

Der Einsatz von speziell aufs Fahrrad hin konstruierten Hydraulikkomponenten (z.B. Innenzahnradmotoren in einer oder beiden Radnaben und eine (wie oben erwähnte) Pumpe, welche ähnlich wie ein e-Bike Tretlagermotor verbaut wird) könnte dem hydraulischen Antrieb eines Tages zum Durchbruch verhelfen.

Durch die Flexibilität der Hydraulikleitungen wäre beim Einsatz von Radnabenmotoren auch ein Allradantrieb denkbar, was das System gerade für Mountainbike-Anwendungen interessant macht. Durch Stromventile und regelbare Pumpen ließe sich sowohl die Übersetzung als auch die Verteilung der Antriebsleistung (Vorderrad / Hinterrad) stufenlos versetzen.

Hier ein Patent http://www.patent-de.com/19930923/DE4208657A1.html zu einem derartigen System.

Ein Druckspeicher (größtes Problem dabei: hohes Gewicht) könnte zusammen mit einem sperrbaren Freilauf (oder Realisierung des Freilaufs durch Stromregelventile welche einen drucklosen Umauf schalten) könnte zur Rekuperierung von Bremsenergie dienen. Dabei wäre es auch möglich den Druckspeicher auf flacher Strecke zu füllen um am Berg die Energie abzurufen. Letzteres würde zu einem völlig veränderten Fahrgefühl auf dem Rad führen, da keine direkte Kopplung mehr vorliegt sondern mit konstanter Leistung getreten werden kann und das Antriebsmoment über separat gesteuert wird (z.B. Daumengas). Dabei stellt sich die Frage nach der Akzeptanz eines solchen Systems für den Durchschnittsradfahrer.

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