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Cruiser-fahrrad

Cruiser

Artisticbike

Kunstrad

Lastendreirad alt

Lastenrad

Kurzlieger Toxy CL

Liegerad

Hardtail-mountain-bike

Hardtail-Mountainbike

Utopia Wanderdohle

Reiserad

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Diese Seite gibt eine Übersicht über verschiedene Fahrradtypen, die in verschiedene Kategorien eingeteilt sind.

nach FunktionBearbeiten

  • BMX-Räder sind je nach Ausführung für Stunts / Tricks bzw. für Sprintrennen auf einem 400 m Rundkurs mit Steilkurven und Hindernissen konzipiert. Sie haben 20 Zoll Laufräder, keine Gangschaltung und Felgenbremsen.
  • Cruiser sind meist mit schweren, voluminösen Rahmen und Ballonreifen ausgestattet. Sie werden im englischsprachigen Raum auch "beach bikes" oder "boulevardiers" genannt und sind für komfortables Fahren auf unterschiedlichen Terrain gebaut. Cruiser waren vor allem in den 1930er bis 1950er Jahren maßgebend und sind nach dem Jahrtausendwechsel wieder beliebter geworden. Der traditionelle Cruiser hat einen Single-Speed-Antrieb und ist mit einer Rücktrittbremse ausgestattet. Moderne Cruiser haben aber auch mehrere Gänge und Felgenbremsen.
  • Kurierräder werden für Lieferungen von Briefen und kleineren Päckchen zwischen Firmen und Geschäften in großen Städten eingesetzt. Obwohl alle Typen von Fahrrädern verwendet werden können, werden oft Bahnräder mit Singlespeed- oder Fixed-Gear-Antrieb (v.a. in den USA) benutzt.
  • Einräder werden vorwiegend von Artisten eingesetzt, werden aber auch für Ballsportarten genutzt, wie Einradhockey und Einradbasketball. Einräder haben in der Regel einen starren Antrieb und mit Ausnahmen keine Gangschaltung. Laufradgrößen reichen von 18 bis 30 Zoll.
  • Fitnessräder, eigentlich ein Marketingbegriff, sind zwischen Rennrad, Mountainbike und Treckingrad anzusiedeln und sollen so ein sportliches Aussehen und Komfort verbinden. Zwei Arten sind diesem Fahrradtyp zuzuordnen, das Cross- und Speedbike, beide haben in der Regel keine Lichtanlage, Schutzbleche und Gepäckträger angebaut.
    • Crossbikes dürfen nicht mit Cyclocrossrädern verwechselt werden. Sie haben meist eine Rahmengeometrie ähnlich Treckingrädern, einen geraden Lenker, Reifen mit Geländeprofil und eine Federgabel.
    • Speedbikes sind eine Kombination aus Rennrad und Mountainbike, haben einen geraden Lenker und dünne Reifen, wie bei Rennrädern.
  • Kunsträder sind reine Sporträder, die für artistische Übungen in Hallen genutzt werden. Eine spezielle Rahmengeometrie mit extrem steiler Gabelstellung, einer Eins-zu-Eins- bis Negativ-Übersetzung, speziellen Sätteln und nach oben gestelltem Rennlenker kennzeichnen diesen Radtyp. Das Reigenrad ist dem Kunstrad sehr ähnlich und wird für Synchronwettbewerbe verwendet.
  • Lastenräder (Lieferfahrrad, Transportfahrrad, Bäckerrad, Postrad)
  • Liegeräder sind Spezialräder, bei denen die Fahrer eine rückwärts geneigte Sitzposition einnehmen. Sie werden je nach Bauform als Alltags-, Reise- oder Sporträder genutzt.
  • Mountainbikes sind für den Geländeeinsatz konzipiert. Es gibt mehrere Untergruppen von Geländefahrrädern, wie zum Beispiel Cross-Country-, Downhill- und Freeride-Räder. Typischweise verfügen sie über stabile Rahmen und Laufräder, breite Stollenreifen und breite Lenker. Viele Mountainbikes haben Federungssysteme und hydraulische oder mechanische Bremsen.
  • Radballräder werden für die Ballsportart des Radballes verwendet. Ein starrer Antrieb und die horizontale Sattelstütze sind für diese Räder typisch.
  • Randonneure sind für Langstreckenfahrten oder Brevets und je nach Einsatzzweck zwischen Rennrädern oder Reiserädern anzusiedeln.
  • Reiseräder werden für lange Touren und Reisen gebaut. Sie sind haltbar und komfortabel und für größeren Gepacktransport geeignet.
  • Rennräder sind vorwiegend für hohe Geschwindigkeiten auf befestigtem Untergrund konzipiert. In diese Radkategorie gehören auch Cyclocrossräder, Zeitfahrmaschinen, Triathlonräder und Bahnräder. Sie haben leichte Rahmen, Lenker, die eine areodynamische Fahrposition erlauben und Reifen, die einen hohen Druck zulassen und einen geringen Rollwiderstand haben. Die Kettenschaltungen moderner Rennräder haben ein fein abgestuftes Übersetzungsverhältnis mit 18, 20, 27 oder 30 Gängen.
    • Bahnräder sind für den Einsatz im Bahnradsport auf Radrennbahnen konzipiert. Sie haben nur einen Gang, eine starre Nabe (i.A. keinen Freilauf), keine Bremsen und haben eine Rahmengeometrie mit meist kürzerem Radstand als Rennräder.
    • Cyclocrossräder sind die Rennräder für Querfeldeinrennen. Sie haben breitere Reifen und sind mit Cantilver-Bremsen oder V-Brakes ausgestattet, die Rahmen sind für die erhöhten Belastungen ausgelegt.
    • Triathlonräder sind den Zeitfahrrädern ähnlich und haben eine aerodyamische nach vorne verlegte Sitzposition und typischerweise einen Aerolenker mit Lenkeraufsatz. Früher wurden sie mit 26-Zoll-Laufrädern bestückt, mittlerweile sind aber wieder 28 Zoll üblich.
    • Zeitfahrräder sind ähnlich den Rennrädern, unterscheiden sich aber durch die Rahmengeometrie, die den Fahrer in eine aerodynamischere Fahrposition bringt. Sie besitzen spezielle aerodynamische Rahmen, Laufräder und Lenker.
    • Rennsporträder, auch Halbrenner genannt, sind die entschärfte Version des Rennrads. Sie werden überwiegend für Touren, als Alltags- und als Trainingsrad verwendet. Sie haben eine weniger rennmäßige Geometrie und sind mit Ösen für Schutzbleche und Gepäckträgern ausgestattet, oft auch mit vollständiger Beleuchtungsanlage.
  • Stadträder (Cityräder) werden überwiegend für den Weg zur Arbeit, zum Einkaufen und um Besorgungen zu machen eingesetzt. Sie sind mit mittelschweren bis schweren Rahmen, breiten Reifen und mit verschiedenen hilfreichen Zubehörteilen ausgestattet. Cityräder haben häufig einen sehr tiefen Einstieg zum komfortablen Auf- und Absteigen. Die aufrechte Sitzhaltung sorgt für bequemes Fahren bei Kurzstrecken.
  • Trekkingräder sind für den Alltagsbetrieb genauso geeignet wie für Touren. Sie sind für Gepäckmitnahme ausgelegt, haben eine recht komfortable, etwas nach vorne geneigte Sitzposition, was auch schnelleres Fahren ermöglicht und sind mit Beleuchtung und Schutzblechen voll ausgestattet.

nach SchaltungBearbeiten

  • Nabenschaltungen sind bei City-Rädern am gebräuchlichsten, werden aber auch bei anderen Rädern, die wartungsarmut erfordern, eingesetzt. Der Gangbereich von Nabenschaltungen bewegt sich meist zwischen drei und sieben Gängen, es sind aber auch welche mit acht und vierzehn Gängen verfügbar
  • Kettenschaltungen befinden sich üblicherweise an Renn- und Reiserädern und bieten 5 bis 30 Gänge.
  • Single-Speed- und Fixed-Gear-Räder haben nur einen Gang (z.B. Bahn-, BMX-, Kinder-, Kurierräder und viele andere). Fixed-Gear-Räder haben keinen Freilauf, d.h. immer wenn sich das Hinterrad dreht, machen die Pedale die Bewegung mit. Dadurch können die Pedale dazu benutzt werden, die Geschwindigkeit zu verlangsamen.
  • Retrodirect-Antriebe (1920er/1930er Jahre) haben zwei Ritzel am Hinterrad. Beim Rückwärtstreten wird das zweite Ritzel für die Vorwärtsbewegung genutzt.

nach FahreranzahlBearbeiten

  • Die meisten Fahrräder sind für einzelne Fahrer gebaut
  • Fahrräder mit Kindersitzen oder einsitzigen Kinderanhängern können einen Erwachsen und ein Kind transportieren
  • Fahrräder mit zweisitzigen Kinderanhängern können einen Erwachsen und zwei Kinder transportieren
  • Mit einem Tandem können zwei Personen fahren
  • Mit einem Tridem können drei Radfahrer fahren
  • Der Mehrfach-Sitzer mit den meisten Fahrern kann bis zu vierzig Menschen transportieren [1]

Bei den meisten von den aufgezählten Typen sitzen die Fahrer hintereinander. Im deutschsprachigen Raum wird aber nicht unterschieden, ob die Fahrer nebeneinander oder hintereinander sitzen. Im Englischsprachigen wird zwischen "Tandems" und Sociables unterschieden. Bei einem Sociable oder Gesellschaftsrad sitzen die Fahrer nebeneinander. Erstmals wurde so ein Rad von der Punnett Cycle Mfg. Co. in Rochester (N. Y.) in the 1890er Jahren eingeführt. Mit einem anderen Rad, dem Conference Bike, können sieben Personen fahren, die im Kreis, nach innen sehend, sitzen.

nach FahrpositionBearbeiten

  • Eine rückwärts geneigte Position nehmen die Fahrer bei Liegerädern ein.
  • Eine mehr oder weniger aufrechte oder nach vorne geneigte Position auf dem Sattel haben die Fahrer bei Uprights.

nach KonstruktionBearbeiten

Historische Räder oder SonderausführungenBearbeiten

Weitere TypenBearbeiten

SonstigeBearbeiten

  • Ghost bikes, Fahrraddenkmäler, die an verletzte oder getötete Radfahrer erinnern

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

Wikipediaartikel:
„Fahrradtypen“

FußnotenBearbeiten

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel „List_of_bicycle_types“ (Übersetzung en-de) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia in der Version vom 22. September 2008 (Permanentlink) und steht unter der Lizenz Creative Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported (CC-by-sa 3.0). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

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